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6-Feld Sporthalle, Halstenbek
Neubau einer 6 Feld Sporthalle am Wolfgang-Borchert-Gymnasium

NEUBAU EINER 6 FELD SPORTHALLE

Am Standort des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums realisieren wir den Neubau eines modernen Sportzentrums mit zwei 3-Feld-Sporthallen. Mit diesem Projekt ersetzen wir die bestehende Sporthalle und schaffen zukunftsfähige Räumlichkeiten für den Schul- und Vereinssport sowie für vielfältige schulische und außerschulische Veranstaltungen.

Mit dem Neubau der 6-Feld-Sporthalle wird der Schulstandort des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums in Halstenbek grundlegend weiterentwickelt und zukunftsfähig ausgebaut. Die neue Sporthalle ersetzt die bestehende 3-Feld-Halle und bildet einen zentralen Baustein in der Neuordnung des gesamten Schulcampus.

Der Baukörper setzt sich aus zwei parallel angeordneten 3-Feld-Hallen zusammen, die über einen zweigeschossigen Zwischenbau miteinander verbunden sind. Diese klare Gliederung ermöglicht eine funktionale Trennung der Nutzungen und gleichzeitig eine präzise städtebauliche Setzung entlang der nordöstlichen Grundstücksgrenze.

Städtebaulich reagiert das Gebäude auf die vorhandene Situation des Schulgeländes. Durch die Positionierung auf dem bisherigen Parkplatz entsteht eine neue räumliche Fassung des Schulhofs, der künftig als zusammenhängender Freiraum weiterentwickelt wird. Das modellierte Gelände mit Sitzstufen, Rampen und fließenden Übergängen verzahnt die Sporthalle mit dem Außenraum und integriert sie selbstverständlich in den Schulalltag.

Die Erschließung folgt einem klar strukturierten Konzept: Schüler, Sportler und Zuschauer werden gezielt getrennt geführt. Der Hauptzugang erfolgt über das 1. Obergeschoss, das als Eingangsebene ausgebildet ist und direkt an die Tribünenbereiche anschließt. Ergänzend ermöglicht ein barrierefreier Zugang auf Erdgeschossniveau eine inklusive Nutzung des gesamten Gebäudes.

Im Inneren organisiert sich die Sporthalle über eine präzise funktionale Abfolge: Vom Eingangsbereich gelangen die Nutzer über klar geführte Wege zu Umkleiden, Hallen und Tribünen. Beide Hallen lassen sich jeweils in drei Einheiten unterteilen und ermöglichen so eine flexible Nutzung für Schul- und Vereinssport. Während Halle 1 als Versammlungsstätte mit bis zu 500 Sitzplätzen ausgelegt ist, bietet Halle 2 eine kompaktere Tribünensituation für kleinere Veranstaltungen.

Der Zwischenbau übernimmt als verbindendes Element zentrale Funktionen des Gebäudes. Hier befinden sich neben dem Foyer auch ergänzende Nutzungen wie ein Theorieraum sowie Aufenthalts- und Versorgungsbereiche. Die offene Anbindung an die Hallen schafft räumliche Transparenz und stärkt die Orientierung im Gebäude.

Die architektonische Erscheinung wird maßgeblich durch die Fassadengestaltung geprägt. Die Hallenvolumen sind mit einer vorgehängten Hülle aus grün beschichtetem Lochblech verkleidet, die als gefaltete Elemente in drei horizontalen Bändern umlaufend ausgebildet ist. Durch die plastische Gliederung entsteht eine feine Maßstäblichkeit, die das große Volumen differenziert und rhythmisiert. Die Farbgebung nimmt Bezug auf die umgebenden Grünstrukturen und bindet die Baukörper in den landschaftlichen Kontext ein.

Ergänzt wird dies durch einen bepflanzten Sockelbereich, der als vermittelnde Schicht zwischen Gebäude und Freiraum wirkt. Die Vegetation reduziert die wahrgenommene Höhe des Baukörpers und unterstützt die Einbindung in den Maßstab des Schulcampus.

Das Gebäude wird als Effizienzgebäude 40 konzipiert und erfüllt hohe energetische Anforderungen. Die Dachflächen sind für eine spätere Nutzung mit Photovoltaik vorbereitet und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Schulstandorts.

Mit der neuen 6-Feld-Sporthalle entsteht ein leistungsfähiger, identitätsstiftender Baustein für Schule und Gemeinde – ein Ort für Sport, Begegnung und gemeinschaftliche Nutzung.

Projektname
Neubau einer 6 Feld Sporthalle
Bauherr
HOCHTIEF Hamburg GmbH
Adresse
Bickbargen 111, 25469 Halstenbek
Zeitraum
2023 - 2025
Leistungsphasen
1-5
Fläche
5.900m²
Projektstatus
Fertiggestellt

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Helge Reimer
Dipl.-Ing. Architekt BDA

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